Relikte

Dieser Myriameterstein stammt aus den 1860er Jahren. "Die rheinseitige Angabe AP beschreibt die Höhe des Steins über der Amsterdamse Peil (Amsterdamer Pegel, entspricht NN). Landseitig wurden die Entfernungen von Basel und bis Rotterdam angegeben. Weiterhin sind berg- bzw. talseitig teilweise die Entfernungen zu den nächsten Landesgrenzen vermerkt." (Wikipedia)

Während des zweiten Weltkrieges waren die Industrieanlagen im Ruhrgebiet Ziel zahlreicher Luftangriffe der Alliierten. Auch die Chemischen Werke in Meerbeck wurden zur Zielscheibe für die Bomber. Daher errichtete die Wehrmacht einige Flakstellungen im Binsheimer Feld, die heute noch zu sehen sind. Auch eine aus Leinentüchern und Sperrholz gebaute sogenannte Scheinanlage wurde im Binsheimer Feld aufgebaut, die die Angriffe der Bomberpiloten von der realen Anlage auf sich lenken sollte. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Online-Version des Buches "Mein Meerbeck" von Karlheinz Tepper.

Baerl als Filmstar: Hier wurde einst Schimanski auf dem Weg nach Duisburg gefilmt. Die Regisseure vertuschten geschickt, dass die Straße am Rhein endet.

Militärisches: Schon die amerikanischen Truppen wollten nach der Eroberung des linken Rheinufers von Binsheim aus zwei Brücken über den Rhein schlagen. Die Nato-Rampe am Ende der Woltershofer Straße ist ein Relikt aus späteren Zeiten und heute ein beliebtes Ausflugsziel.